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GESCHICHTE
DES CARVINGSKIS |
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Die österreichische
Firma Kneissl brachte 1991 den ersten Carvingski auf den Markt
(“Kneissl ERGO”).
Damals ahnte noch niemand, wie sehr diese Neuentwicklung das Skifahren
revolutionieren würde. In
den Folgejahren wagten immer mehr Skifirmen den Schritt zu den
stärker tallierten Ski bis schließlich heute die herkömmlichen
Ski fast völlig aus den Regalen der Sporthändler verschwunden
sind. Lediglich ab und zu als Sonderangebot sieht man noch mal einige
Paare. Der Anteil der Carvingski auf den Pisten ist ebenso dramatisch
angestiegen. Weit über 50% aller Skifahrer fahren mittlerweile
auf diesen Ski. Dieser Trend wird sich mit Sicherheit weiter fortsetzen,
so dass in naher Zukunft die “normalen Skifahrer” aussterben werden. |
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CARVING TYPEN |
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EASY
CARVER:
Der ideale Ski für Anfänger und langsamere Fortgeschrittene.
Er lässt sich sehr leicht fahren und verhilft so auch etwas schlechteren
Skifahrern schnell zu einer merklichen Verbesserung des Fahrkönnens.
Easy-Carver sollten nicht größer als Körpergrösse
sein, eher etwas darunter. Die Radien liegen zwischen 14 und 20 m.
Der Nachteil der Easy-Carver ist die mitunter schlechte Laufruhe, sodass
man bei höheren Geschwindigkeiten an die Grenzen des Skis vorstößt.
Sie lassen sich aber auch auf ganz herkömmliche Weise fahren und
sind mit Preisen zwischen 300 und 500 DM auch noch die günstigsten
Carvingski.
Mittlerweile machen die meisten Ski-Firmen keinen Unterschied mehr
zwischen Easy- und Allroundcarvern.
ALLROUND-CARVER:
Diese Ski sind sehr breitbandig einsetzbar, d.h. von der klassischen
Technik bis hin zum richtigen Carving. Natürlich gibt es
auch in dieser Gruppe große Unterschiede. Insgesamt eignen
sich Allround-Carver für alle Skiläufer bis in höhere
Geschwindigkeitsbereiche. Die Radien liegen zwischen 16 und 23
m. Allround-Carver werden von allen Skifirmen angeboten. Sie
stellen auch einen guten Kompromiss zwischen allen Arten der
Carver dar und sollten in etwa Körpergrösse haben,
bei schnellen Skifahrern evtl. etwas mehr.
RACE-CARVER:
Bei den Race-Carvern muss man zwischen Slalom-Carvern und den
“richtigen” Racecarvern für den Riesenslalombereich unterscheiden. Für
normale Skifahrer ist der Slalom-Carver (auch SL-Carver genannt)
die beste Wahl. Er ist stark talliert und hat einen Radius von
max. 15 m. Leider sind sie auch nicht mehr so laufruhig, da sie
eher für kurze bis mittlere Kurven (eben Slalom-Kurven)
ausgelegt sind. Die richtigen Racecarver eignen sich eigentlich
nur für richtige Profis, die einfach nur schnell fahren,
da man mit ihnen auf engen, vollen Pisten und bei niedrigen Geschwindigkeiten
absolut nichts anfangen kann. Diese Ski haben Radien jenseits
der 20 m.
FUN-CARVER:
NUR für absolute Carving-Freaks, die in jeder Kurve den Schnee
berühren möchten. Eignen sich nur auf guten, breiten
und leeren Pisten, da man sehr viel Platz in Anspruch nimmt. Die
Radien sind deutlich unter 15 m, z.T. auch unter 10 m.
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